Magazin #01 – Hinein ins Abenteuer!

Smartphones, Instagram, YouTube, Netflix: Die virtuelle Welt dominiert unser Leben. Das ist nicht grundlegend negativ, allerdings wartet jenseits des digitalen Orbits noch eine weitere, verborgene Welt. Eine Welt voller Menschen mit ureigenen Emotionen, geistigen und künstlerischen Erfahrungen. Diese Welt möchten wir euch näher bringen, denn auch wir sind ab jetzt ein Teil von ihr: anbruch gibt es nun auch als Druckausgabe. Hier kann man das Heft bestellen.

Auf 74 farbigen Seiten umkreisen wir das Schwerpunktthema Abenteuer und reißen euch heraus aus gewohnten Denkmustern. Unser Zugang ist dabei gewohnt vielfältig: Wir wagen eine Symbiose aus Hochkultur und Naturerlebnissen, verknüpfen scheinbare Widersprüche und scheuen uns nicht vor der Begegnung mit den Alltäglichkeiten. Wir blicken auf unterschiedlichste Formen des Abenteuers, auf physische, geistige, metaphysische, auf das Nahe und das Ferne.

Abseits des genormten DIN-Formats: anbruch erscheint im handlichen 3×2.

Ein Abenteuer ist eine risikoreiche Unternehmung, die sich existenziell von unserem Alltag abgrenzt. Der Begriff begegnet uns meist nur noch als belanglose Worthülse, in ironischen Wendungen oder als ein abgegriffener Werbeslogan. In der Komfortgesellschaft, die uns unsere existenziellen Sorgen und Unsicherheiten weitgehend abgenommen hat, wächst allerdings das Bedürfnis, Außergewöhnliches zu erleben und unsere Wahrnehmung auf die Probe zu stellen.

Egal, ob wir mit Ernst Jünger die entlegenen Winkel des menschlichen Geistes erkunden, verschollene Leinwände aufsuchen, vor der Stasi fliehen, einen unbekannten Kontinent aufsuchen oder uns, enttäuscht von der Realpolitik, mit einem Bier ins Bordbistro setzen – die Möglichkeit eines Abenteuers ist stets nah.

Aber auch in uns selbst suchen wir das Abenteuer. Wagen wir doch den Schritt aus der digitalen Welt heraus und gehen mit diesem Heft den Weg in die greifbare Wirklichkeit. Seit der Gründung ist anbruch ein organisches Projekt, ein niemals ganz abzuschließender Prozess. Leitstern ist unsere Sehnsucht nach einer kulturellen Renaissance und nach den letzten Dingen, dem Ur-sprung. Ziel ist es, einen eigenen Stil zu prägen und Konturen fern aller Spektakel und Verdrehungen der Unterhaltungsindustrie zu prägen.

Vorschau aus dem Heft.

Als Pate unseres Hefts haben wir Ernst Jünger auserkoren. Wir widmen ihm nicht nur einen ausführlichen Beitrag, der ihn als prototypischen Abenteuer bleuchtet, sondern zeigen auch seine anderen, weniger bekannten Seiten: Der Eros, die Kunst, der Waldgang und auch der Tod rücken in unserer Blickfeld.

Blick in den Inhalt:

Das Abenteuer suchen – Tano Gerke

Fotodokumentation aus Indien – Marissa Lammers

Ernst Jünger: Abenteurer des Geistes – Oliver Niehaus

Lesen als Republikflucht – Beate Broßmann

Abenteuer Wahrnehmun – Lutz Meyer

Mikroabenteuer – Florian Lachtrup

Als Waldgänger ins Gras beißen? – Lutz Meyer

Heim zum Uralten: Knud Baade – Jonas Maron

Chance für den Kulturkonservatismus? – Im Gespräch mit Konrad Adam

Das Heilige: Wege der Selbstüberschreitung – Daniel Zöllner

Aus Idealismus ins Bordbistro – Kurzgeschichte von Tano Gerke

uvm.

Hinweis: Unsere Heftreihe führen wir als Ergänzung zu unserer digitalen Arbeit. Geplant sind zwei Hefte pro Jahr. Die nächste Ausgabe wird sich dem Schwerpunktthema Ökologie widmen. Aufgrund der Offenheit dieser Reihe bieten wir keine Abonnements an. Tragt euch in unseren Newsletter ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

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