KUNST

Zur Kür unseres zehnten Leinwandhelden präsentieren wir an dieser Stelle lediglich einen kleinen Bruchteil der vollständigen Belobigung, die in unserer Druckausgabe – mit weiterem Anschauungsmaterial versehen – unter dem Titel 'Heim zum Uralten' nachzulesen ist. Signatur Dresden, 1836: Caspar David...
Am 20. Juli 2015 ging aus Schwabing mein erstes Schreiben an Rolf Schilling auf den Postweg. Aus der längst dreistelligen Anzahl von Briefen, die seither gewechselt wurden, veröffentlichen wir zur Feier des Dichter-Geburtstags nachfolgend einige wenige Auszüge. Ihr Brief hat mich überrascht und...
„Rausch“ und „Traum“, „Blut“ und „Stern“ wären wohl gesetzt. „Wahn“ und „Weh“ zwar, doch ebenso „Licht“ und „Gold“, „Schatten“ und „Flamme“ dürften zum engeren Favoritenkreis zählen, bereits „Adler“ und „Schwan“ wahrscheinlich nur mehr zum erweiterten. Wenn man eine Sammelkartei anlegte, um Rolf Schillings lyrisches Opus, das 2020...
Seit über einem Jahrzehnt wartet die Leserschaft nun auf die Fortsetzung von Uwe Tellkamps Erfolgsroman „Der Turm“ oder auch einfach nur auf den nächsten Roman des Autors. Der hat auf Lesungen gelegentlich Proben zu Gehör gebracht. Eine launige Milieuschilderung aus dem Dresdner Musikleben mit dem Titel „Freundeskreis...
Die Corona-Krise hat Europa fest im Griff. Ob berechtigt oder nicht – die Präventionsmaßnahmen zwingen zu einer vermehrten Beschäftigung im häuslichen Umfeld. Quarantäne, Social Distancing oder auch die eigene Unsicherheit bieten aber auch Zeit für Lektüre. Passend zum Thema Einsamkeit drei Literaturtipps. Einsamkeit...
Leif Randt, Allegro Pastell.
Allegro Pastell von Leif Randt zeichnet eine Lovestory aus den späten Zehnerjahren. Haben wir hier die Vollendung der Popliteratur vor uns?
250 Jahre Hölderlin. Anlässlich dieses Jubiläums stellt der Hölderlin-Biograph Jürgen K. Hultenreich seine Lieblingsverse vor.
Die Erziehung zu einem respektablen Bürger einer Gesellschaft bringt unumgänglich auch einen Verlust von Freiheit mit sich. Doch der Jüngling kann sich noch wehren, denn er weiß von seiner überirdischen Herkunft aus dem Äther.
Vielleicht ist uns das Wagnis der Dichter, Pflanzen und Tiere anzusprechen, als seien sie Partner in einem menschlichen Dialog, durch tausendfaches Beispiel schon allzu vertraut geworden, als dass wir uns noch darüber wunderten. Wenn Hölderlins Gedicht „Die Eichbäume“ aber mehr sein soll als ein Museumsstück oder eine...
Götternacht – dieser sinnträchtige Begriff steht bei Friedrich Hölderlin für den Prozess, der später auch von Max Weber als „Entzauberung der Welt“ beschrieben werden wird: Im Zuge der neuzeitlichen, technisch-rationalen Erforschung der natürlichen Welt verliert diese endgültig ihre einstmalige Bedeutung als Heimstatt göttlicher Mächte und wird zum...