KULTUR

Dávila lehnt geheim an Cola? Ungleiches Paar im Schwenninger Moos
Als Arne Kolb vor einigen Monaten mit reichhaltigen Kostproben seines aphoristischen Schaffens an die Redaktion herantrat, fühlten wir uns von den prägnantesten dieser Sentenzen wohlig an einen alten Bekannten erinnert. Dem ins Blaue hinein unterbreiteten Vorschlag, das eigene Verhältnis zu Nicolás Gómez Dávila in Essayform zu beleuchten,...
Unter dem Titel Tugendreich – Neue Zeiten. Alte Werte? lädt die Erzdiözese München-Freising noch bis zum 1. November zu einer interaktiven Auseinandersetzung mit den Grundbegriffen der Ethik und fragt nach ihrer Bedeutung in einer Zeit, die sich selbst gern als „jenseits von Gut...
Wenn auch die zehn Pfeiler für unser anbruch-Luftschloss allesamt bereits im Frühjahr befestigt wurden, so laden doch einige von ihnen weiterhin zu gründlicherer Verankerung in Essayform ein. Nach Andreas König, der einen zwar nüchternen, nicht aber hoffnungslosen Blick auf die späteuropäische Entzündlichkeit warf, setzt nun Markus Schürer...
Uwe Wolffs Erinnerungen an Hans Blumenberg Der schöne Name Blumenberg verbindet sich mit dem Projekt einer „Metaphorologie“. Zum Beispiel wird in Hans Blumenbergs wohl bekanntestem Buch „Schiffbruch mit Zuschauer“ die Geschichte der im Titel genannten Daseinsmetapher von ihren Ursprüngen in der Antike bis ins...
Prof. Dr. Friedrich Voit, Jahrgang 1947, studierte Germanistik, Klassische Philologie und Archäologie in Mannheim, Saarbrücken und Bonn und lehrt seit 1978 an der Universität von Auckland in Neuseeland. Dort beschäftigte er sich eingehend mit dem Exil-Werk von Karl Wolfskehl und legte 2005 eine Biographie des Dichters vor,...
Holunder ist ein magisches, mythisches Gehölz. Sein Name ist bereits im althochdeutschen bekannt und geht vermutlich auf urgermanische Wurzeln zurück. Dementsprechend vielseitig sind auch seine kulturellen Deutungen. Holunder trägt aber auch je nach Region andere Namen wie Elder (wie im englischen), Holder, Holler...
Georges Bataille
Georges Bataille, ein heute ebenso vergessener wie verstörender Denker, hat sich mit Dingen beschäftigt, um die anständige Leute einen weiten Bogen machen: Gewalt, Eros, Trauma und Tod. Besonders für letzteres hat er eine für manche geradezu krankhafte Leidenschaft an den Tag gelegt. Ein Porträt.
Dritte Szene: Todtnauberg 1969. Hier geht es zu Teil I und hier zu Teil II. 20 Jahre später sitzen unsere Argonauten erneut in trauter Runde beisammen, dieses Mal nächtens vor Heideggers Hütte in Todtnauberg. Für einen sanften Rausch sorgt Heideggers Schwarzgebrannter. Man schaut zum...
Zweite Szene: Godenholm 1949. Hier geht es zum ersten Teil. Es hat ein wenig länger gedauert, als gedacht – die zeitlichen Umstände führten immer wieder zu Verschiebungen des geplanten Treffens. Doch nun, im Spätsommer 1949, ist es soweit. Man trifft sich erneut, dieses Mal...
Wer redet ist nicht tot? Manchmal gilt: Wer tot ist redet sogar noch viel mehr. Beweis ist das intime Gespräch zwischen drei längst in den ewigen Jagdgründen weilenden Großmeistern des Geistes, Martin Heidegger, Ernst Jünger und Friedrich Georg Jünger, aufgefangen von den Antennen unseres Autors Lutz Meyer....