#03 Refugium

Entdeckt unerforschte Refugien und geistige Freiräume

Refugien, das sind Rückzugsorte, Unterschlüpfe und Zufluchten. Zugleich sind sie aber auch unerschlossene Räume. Sie können sich an vielen Stellen verbergen, vor allem aber dort, wo wir sie nicht erwarten: Im zwischenmenschlichen Dialog, in der Kunst oder im Traum. An Orten, an denen wir frei sind mit unseren Empfindungen und Neigungen. Dort, wo wir auf uns selbst zurückgeworfen werden – ohne äußere Kontrolle und Rechtfertigung.

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Aus dem Inhalt

In der Zeit zurückbewegen

Analoge Photographien von Larissa Sanders werden umrahmt mit Skizzen von Tano Gerke über das nostalgische Element der in  zeitgenössischen Kultur.

ABC der nicht-virtuellen Refugien

Kultur, Alltag, metaphysische Räume – Lutz Meyer eröffnet ein vielschichtiges Panorama analoger Freiräume.

Lichtspielheld: Sergej Paradschanow

Unter kundigen Cineasten längst zur Ikone des sowjetischen Films avanciert, ist der in Armenien geborene Sergej Paradschanow unser erster Lichtspielheld. Viktor Landenberger porträtiert den eigenwilligen Regisseur und eröffnet einen Zugang zu seine mythischen Bildwelten samt historischer Rückbindungen. Bebildert wird der Beitrag mit Photographien von Yuri Mechitov, einem Freund und Begleiter Paradschanows.

T. C. Boyle im Fragebogen

Der amerikanische Schriftsteller T. C. Boyle stellt sich im lakonisch-süffisanten Ton dem anbruch - Fragebogen und präsentiert sein Schriftbild.

Die Throne haben uns nicht verdient

Für Harald Schmidt geht ein Wunsch in Erfüllung. Jonas Maron verhilft ihm zum Gespräch mit Papst emeritus Benedikt XVI. in den Gemäuern des Vatikans. Vorhang auf!

Im Schatten von Stern und Strassen

Der junge Lyriker K. F. Meinhardt präsentiert drei seiner Gedichte.

Auflösungserscheinungen

Arne Kolb widmet seine Sentenzen den „Astronauten in Raumkapseln, die das Vakuum kartieren“ und „den Bergleuten in verschütteten Stollen, denen der Tod gewiss ist.“

Die Kosten der Entgrenzung

Daniel Zöllner fragt mit Peter Sloterdijk nach den philosophischen Ursachen der Globalisierung, um sogleich auf ihre Bruchstellen hinzuweisen.

Die Zusammenkunft

Andreas König entwirft in Form eines sokratischen Dialogs ein zeitgenössisches Gespräch über die Freiheit.

Alles vergeht unaufhörlich

Ein gelungener Aphorismus zeichnet sich dadurch aus, dass er bekannte Überzeugungen und für sicher
geglaubte Konventionen sprengt. Arne Kolb liefert gleich sechsunddreißig davon.

Ein Zwiegespräch

Tano Gerke stellt sich als Herausgeber dieses Heftes der Fremddiagnose von Marlies Loy. Welche Außenwirkung erzielt anbruch und warum sind uns die Frauen abhandengekommen?

Und vieles mehr!